Trauer um Ilse Flötenmeier

Ilse Flötenmeier 1993. Stadträtin und Stadtverordnete OBG Oberurseler Bürgergemeinschaft

Ilse Flötenmeier 1993. Stadträtin und Stadtverordnete OBG Oberurseler Bürgergemeinschaft

Oberursel. Trauer um die Frau, deren Markenzeichen der Hut war: Ilse Flötenmeier war es nicht mehr vergönnt, am 14. Mai ihren 81. Geburtstag zu feiern. Wie jetzt bekannt wurde, starb sie am 6. Mai 2016.

Die Oberurseler kennen Flötenmeier zum einen als Lehrerin in der Stadt, zum anderen als langjährige Kommunalpolitikerin. In Oberursel war die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) die politische Heimat der Weißkirchenerin. Sie war Stadtverordnete vom 1. November 1972 bis 16. März 1978 sowie vom 1. April 1981 bis 31. März 1989 und vom 1. April bis 31. Oktober 1997. Dem ehrenamtlichen Magistrat gehörte sie als Stadträtin vom 17. März 1978 bis 31. März 1981 sowie vom 1. April 1989 bis 31. März 1997 an.

Grund dafür, dass Flötenmeier 1997 ihr politisches Engagement in Oberursel beendete, war ihr Umzug nach Bad Homburg. Sie wurde in Ober-Eschbach ansässig, engagierte sich dort für die CDU. Zuletzt lebte sie im Altkönig-Stift in Kronberg.

Bereits in ihrer Oberurseler Zeit wurde Flötenmeier für ihren Einsatz ausgezeichnet. Im April 1985 erhielt sie den Ehrenbrief des Landes Hessen, im März 1993 wurde sie Stadtälteste.

Für die OBG würdigte Stadtrat Wolfgang Pristaff, ihr Nachfolger im OBG-Vorsitz und langjähriger politischer Wegbegleiter, die Verstorbene als engagierte, liebenswerte Persönlichkeit, die den Oberurselern nicht nur wegen ihrer ausgefallenen Hüte in Erinnerung bleiben werde. Sie habe stets ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen gehabt, nicht anders als für ihre Schülerinnen und Schüler am Gymnasium Oberursel und an der Integrierten Gesamtschule Stierstadt, wo sie von 1973 bis 1997 Ausbildungsleiterin für Studienreferendare war und evangelische Religion unterrichtete. Bis in jüngste Zeit habe man sie bei vielen Veranstaltungen in der Stadt im Kreise ihrer zahlreichen Freunde sehen können.

Wie aus dem Bekanntenkreis der Verstorbenen verlautete, soll sie in aller Stille beigesetzt werden. Das habe sie selbst so festgelegt. (Mit Material der Taunus-Zeitung vom 14. Mai 2016)

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Über Christoph Müllerleile

Ich bin Stadtverordneter der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) in Oberursel (Taunus).
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