OBG fordert: Platane muss stehen bleiben

Mit Besorgnis hat die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) die Pläne der Stadtverwaltung zum Umbau der Bärenkreuzung zur Kenntnis genommen. Die OBG fordert die Erhaltung der Platane. „An markanten Stellen der Innenstadt darf nicht weiter abgeholzt werden,“ heißt es in einer am Dienstag vom OBG-Vorsitzenden Frank Kothe verbreiteten Mitteilung. Das Abholzen sei in den letzten Jahren schon im Übermaß betrieben worden. Kothe erinnert dabei an das Fällen der Bäume auf dem Rathausparkplatz und in der Allee vor dem Hessentag.

Nach den Plänen der Stadtverwaltung soll die Rechtsabbiegespur an der Ecke Allee/Liebfrauenstraße entfallen und die im Wege stehende Platane gefällt werden. Die OBG bezweifelt, so Kothe, dass die Platane wirklich nur noch eine Lebenserwartung von zehn bis zwölf Jahren hat. Noch vor kurzer Zeit sei von zwanzig Jahren die Rede gewesen.

Die OBG fordert, eine neue Verkehrsführung an der Bärenkreuzung erst nach erfolgtem Anschluss der Nassauer Straße an die Weingärtenumgehung anzugehen, da erst dann die künftigen Verkehrströme an dieser Stelle wirklich feststünden. Die von Bündnis 90/Die Grünen vorgeschlagene Umwidmung der Kreuzung als Shared-Space-Fläche sei prüfenswert.

Laut Bürgermeister Brum könnten durch den Anschluss der Weingärtenumgehung bis zu 50 Prozent des Verkehrs der Adenauerallee wegfallen. Das führe zu völlig neuen Verkehrsströmen für den Innenstadtbereich und vor allem für die Bärenkreuzung. Die OBG schlägt daher vor, sich bei der Neugestaltung der Außenfläche auf den Bereich bis zur jetzigen Straßenführung zu beschränken.

Die OBG begrüßt es, so Kothe, dass die Verwaltung mit dem Investor des neuen „Adenauerzentrum“, in Gesprächen ist. Es sei sinnvoll, eine gemeinsame Lösung für den Außenbereich, der zum Teil der Stadt und zum anderen Teil zum Adenauerzentrum gehört, zu finden. Schon jetzt eine komplette Umgestaltung der Kreuzung vorzunehmen hält die OBG für wenig sinnvoll. „Man darf sich von einem Investor nicht treiben lassen.“ so OBG-Vorsitzender Frank Kothe. Der ehrgeizige Zeitplan des Investors, im Frühjahr die ersten Geschäfte zu eröffnen, dürfe nicht der Grund für überstürzt teure Maßnahmen sein, die sich dann doch nicht als Dauerlösung halten lassen.

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