Potential bei der Vernetzung der Ladeninhaber der Strackgasse – Fragebogenaktion der OBG macht Sonderstellung der Einkaufsstraße deutlich

Oberursel.- Die Strackgasse kann als Oberurseler Einkaufsstraße erhalten bleiben, wenn der Samstagsmarkt auf dem Marktplatz bleibt und dort die Woche über Parkplätze geschaffen werden. Dies ist das Fazit einer Umfrage der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) bei Ladeninhabern.

Auf Antrag der OBG hatte das Stadtparlament am 11. Oktober beschlossen, den Magistrat zu bitten, dem Bau- und Umweltausschuss alsbald Bericht zu erstatten, was zurzeit unternommen wird, um die Strackgasse und den Marktplatz als Geschäftslage attraktiver zu machen und weitere Vorschläge zu unterbreiten. Dabei sollte auch die Frage berücksichtigt werden, ob und mit welchem Aufwand das Parken auf dem Marktplatz ausgeweitet werden kann. Im Vorfeld des noch ausstehenden Magistratsberichts hat sich die OBG direkt bei den Ladeninhabern nach deren Meinung erkundigt. Im Rahmen dieser Fragebogenaktion fanden zusätzlich persönliche Gespräche und Telefonate statt.

Aus den zahlreich eingegangenen Informationen werden sich nach Angaben des OBG-Fraktionsvorsitzenden Georg Braun zwei Forderungen deutlich, die von allen Ladeninhabern erhoben werden:

– Der Samstagsmarkt darf nicht vom Marktplatz wegverlegt werden, da er für die erforderliche Kundenfrequenz und Aufmerksamkeit sorgt.
– Von Montag bis Freitag sollten mehr Parkplätzen auf dem Marktplatz bereitgestellt werden.

Zu der Frage, ob es sinnvoll wäre, die Strackgasse komplett in eine verkehrsberuhigte Zone zu verwandeln, gab es sehr unterschiedliche und sehr differenzierte Meinungen. Hier scheint es keine richtungsweisende Lösung zu geben.

OBG-Fraktionsvorsitzender Georg Braun unterstreicht die Wichtigkeit dieser Einkaufslage. Auffällig sei, dass es in der Strackgasse nur inhabergeführte Geschäfte gebe. Die Straße mit dem Anschluss an den Marktplatz biete ein tolles Flair. Allein die Bebauung zeuge von einer historisch gewachsenen Einkaufslage. Klar sei, dass sich die relativ kleinflächigen Ladenlokale nicht für die heutigen Anforderungen der Handelsketten eigneten; aber dadurch unterschieden sie sich auch von den anderen zentralen Einkaufsstraßen.

Etwas verwundert ist die OBG nach Angaben von Braun über die geringe Vernetzung der Geschäftsleute. „Zu früheren Zeiten hat dort Hans-Jürgen Wohlleben mit seinem Vermessungsbüro für den Zusammenhalt gesorgt,“ beobachtet Georg Braun. Die damalige Interessengemeinschaft scheine es heute aber nicht mehr zu geben. Trotz der vielen inhabergeführten Betriebe falle auf, dass wenige Ladeninhaber Mitglied bei ihrem Interessenvertreter fokus O. – Forum der Selbständigen seien, obwohl der in der Strackgasse sogar seine Geschäftsstelle habe. Die Fragebogenaktion der OBG habe auch dafür gesorgt, dass die Ladeninhaber wieder stärker ins Gespräch miteinander gebracht wurden, meint Braun.

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