Schwimmbad: Nach dem Minister ist der Landrat dran

Wer das Schwimmen in den Schulen ermöglichen will, muss entweder eigene Schulschwimmbäder bauen – was unwirtschaftlich wäre – oder sich in vorhandene Bäder einkaufen. Der Hochtaunuskreis ist Schulträger und trägt seit jeher nichts zu den Investitionskosten für das Oberurseler Schwimmbad bei. Er zahlt pro Jahr lediglich 30.000 Euro für Eintrittsgelder von Schülerinnen und Schülern aus 22 Schulen. Das ist zu wenig. Der Hochtaunuskreis investiert kräftig in Schulturnhallen und unterhält ein eigenes Schwimmbad in Usingen. Das ist eine Hinterlassenschaft aus der Selbstständigkeit des Usinger Kreises vor 1972. Aber was ist mit Oberursel?
Rechtzeitig zur Kommunalwahl hat Innenminister Boris Rhein jetzt einen Obulus des Landes von 1,3 Millionen Euro für das Oberurseler Hallenbad abgeliefert. Wann kommt der Landrat? Mit einer kräftigen Summe würde sich der Schulträger auch den Altkönigsportplatz für den Schulsport erhalten. Denn Sport findet nicht nur in Hallen statt. Oft auch im Freien.

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Über Christoph Müllerleile

Ich bin Stadtverordneter der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) in Oberursel (Taunus).
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