Haltung der OBG zur Klimakrise falsch dargestellt

Oberursel (25.02.2021).- Als „schlicht falsch“ hat die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG-Freie Wähler) die Darstellung ihrer Position zu Klimafragen durch eine „Friday for Future Hochtaunus“ genannte Initiative bezeichnet. In einem seit dieser Woche kursierenden „Klimawahlcheck“ behauptet die Initiative, die OBG lehne wichtige Forderungen zur Verhinderung der Klimakrise ab. Die in Flugblättern und im Internet wiedergegebenen Positionen seien von der OBG nirgendwo geäußert oder in Gremien vertreten worden, bekräftigt der Vorsitzende der OBG, Frank Kothe, in einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung.
Kothe bestätigt, dass „Fridays for Future Hochtaunuskreis“ sich vor einigen Wochen mit Fragen an den OBG-Spitzenkandidaten Georg Braun gewandt hat. Der habe die Verantwortlichen der Umfrage in einem Telefongespräch auf das gerade verabschiedete Wahlprogramm der OBG verwiesen. „Das war unser Fehler“, räumt Kothe ein, „denn die Fragen hätten wir alle mit „stimme zu“ oder mit „stimme teilweise zu“ beantworten können. Der OBG aber die fast durchgehende Ablehnung in den Mund zu legen, grenze an Verleumdung.
Die OBG erwarte von der Initiative nunmehr eine Richtigstellung. Da dies aber teilweise bereits geschehen sei, werde sie auf rechtliche Schritte verzichten, betonte Kothe.

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Online-Konferenz zur Verkehrssituation in Stierstadt

Stierstadt – Immer mehr Verkehr belastet Stierstadts Straßen. Die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG-Freie Wähler) möchte gerne mit den Anwohnern in einer Videokonferenz am Freitag, 26. Februar, um 19:30 Uhr über die aktuelle Situation diskutieren. Die OBG-Kandidaten für den Ortsbeirat, Stefan Beitlich, Steffen Müller, Julia Lebeau und OBG-Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt stehen als Referenten und Gesprächspartner zur Verfügung.
Zu den Themen, über die diskutiert werden soll, gehören die aktuelle Situation in den stark belasteten Straßen, Schulwege und der geplante Radschnellweg. Gesprochen werden soll auch über die Zukunft von Neumühle, Kerbeplatz und alter Grundschule.
Wer teilnehmen will, wählt sich online unter stierstadt.warum-obg.de ein.

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OBG bietet Wahlhilfe und interaktiven Musterstimmzettel

Oberursel (19.02.2021).- Am 14. März sind Kommunalwahlen in Hessen. Warum sollte ich wählen gehen? Was gibt es zu wählen? Wie sollte ich wählen? Wo kann ich wählen? Das sind Fragen, die die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG-Freie Wähler) auf einer neuen Plattform beantwortet.

Um Wählern die Entscheidung leichter zu machen, gibt es auch eine Möglichkeit, ähnlich des „Wahl-O-Maten“, wie man ihn von der Bundestagswahl kennt. Bei 15 Fragen zu aktuellen Themen der Oberurseler Politik kann man selbst Stellung beziehen und das Ergebnis mit den Positionen der OBG vergleichen. “Wahlprogramme sind umfangreich. Wir wollen den Bürgern Oberursels eine einfache Möglichkeit geben, um zu schauen, wie gut die OBG zu ihnen passt“, so Dr. Christoph Matz, welcher die Fragen und Antworten für das Online-Tool mit vorbereitet hat.

Neu dabei ist auch ein interaktiver Musterstimmzettel, der es Interessierten gestattet, so zu wählen, als hätten sie online abgestimmt. Der Musterstimmzettel meistert auch komplizierte Wahlentscheidungen beim Kumulieren und Panaschieren. Die Eintragungen lassen sich mühelos auf den Stimmzettel aus Papier übertragen. Das sei vor allem eine nützliche Hilfe bei der Briefwahl zu Hause und bewahre die Wahlberechtigten vor ungültigen Stimmabgaben, meinen Stefan Beitlich und Steffen Veiga Gennert, beide OBG-Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeiräte. „Wir sind sicher, dass Kommunalwahlen künftig auch ohne Papier möglich sein werden,“ meinen sie. Dann könnte das Wahlergebnis sehr rasch vorliegen und nicht erst Tage später.

Auf einem Handzettel, der auf die Plattform hinweist und zurzeit in die Briefkästen verteilt wird, wirbt die OBG intensiv für die Briefwahl und gibt dazu eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. „Wir wollen einer coronabedingt geringen Wahlbeteiligung entgegenwirken, die zu verzerrten Ergebnisse führen könnte,“ erläutert OBG-Vorsitzender Frank Kothe den Vorstoß.

Die neue OBG-Plattform zur Wahl steht online unter http://www.warum-obg.de zur Verfügung.OBG-Wahlplattform

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Durch Briefwahl für hohe Wahlbeteiligung sorgen

Oberursel (1. Februar 2021).- Von heute an ist überall in Hessen Briefwahl möglich. Darauf hat die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG-Freie Wähler) hingewiesen. Auf ihren Plakaten, Prospekten und Rundbriefen bittet sie die Wählerinnen und Wähler, sich die Wahlunterlagen frühzeitig zu besorgen und ihre Stimmen so früh wie möglich abzugeben. Die Stimmabgabe sei diesmal besonders zeitaufwändig, stellt OBG-Vorsitzender Frank Kothe fest, und es sei angebracht, die Stimmzettel in aller Ruhe zu Hause auszufüllen.
Die OBG empfiehlt, diesmal nicht zur Frühwahl ins Rathaus zu gehen, aber auch nicht mit der Stimmabgabe bis zum 14. März, dem eigentlichen Wahltag, zu warten. Angesichts der Corona-Vorschriften und der zahlreichen Wahlvorgänge sei mit langen Warteschlangen bei Wind und Wetter zu rechnen. Überdies sei das Infektionsrisiko zu Hause geringer als dort, wo viele Menschen zusammentreffen und gemeinsam warten.
OBG-Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt forderte alle Parteien und Wählervereinigungen und seine Mitbewerber für das Bürgermeisteramt auf, mit ihm gemeinsam für eine hohe Wahlbeteiligung zu sorgen. Die Legitimation der künftigen Mandatsträger hänge davon ab, wie hoch der Anteil der Wahlberechtigten sei, die sie gewählt haben. Eine frühe Stimmabgabe per Brief sei das sicherste Zeichen dafür, welche Bedeutung die Bürgerinnen und Bürger ihren kommunalen Vertretungen beimessen.

Auch auf ihrem Werbebanner für Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt am Homm-Kreisel wirbt die OBG für die Briefwahl und damit für eine hohe Wahlbeteiligung.

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OBG will weniger Wohnungsbau für Oberursel

Zuerst soll die notwendige Infrastruktur für vorhandene Bebauung geschaffen werden

Oberursel (17.12.2020).- Die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG – Freie Wähler) hat auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Dezember im Großen Sitzungssaal des Rathauses ihr Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2021 beschlossen.

Die Schwerpunkte der OBG für die kommenden fünf Jahre sind eine Reduzierung des Neubaus von Wohnungen, der Ausbau der Bürgerbeteiligung, das Konsolidieren der städtischen Finanzen, die Anbindung der Nassauer Straße an die Weingärtenumgehung, die Planung und Umsetzung einer Verkehrswende, bei der die Bedürfnisse von allen Verkehrsteilnehmern zu berücksichtigen sind.
Die Versammlung wurde erstmal in hybrider Form durchgeführt, bei der Kandidaten und Mitglieder unter Hygienebedingungen im Rathaus zusammenkamen, sich aber auch online per Computer als Videokonferenz zuschalten konnten.

Das Programm wurde nach längeren Vorbereitungen und zweieinhalb Stunden abschließender Diskussion einstimmig verabschiedet. Der Vorsitzender der OBG, Frank Kothe, zeigte sich erfreut, dass innerhalb der OBG bei wichtigen Themen Übereinstimmung bestehe. „Mit der durch die OBG initiierte Freischaltung von Unterlagen für die Sitzungen städtischer Gremien haben wir einen Meilenstein in der Bürgerbeteiligung gesetzt. Wir wollen darüber hinaus mit Bürgerversammlungen zu allen wichtigen Themen den Oberurseler Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Sicht der Dinge persönlich vor breitem Publikum zu erläutern.“

Für den Bürgermeisterkandidaten der OBG, Andreas Bernhardt, ist es wichtig „beim Wohnungsbau den Fuß vom Gas zu nehmen. Das Bauprogramm der Mehrheitskoalition aus CDU und SPD bringt neue Probleme nach Oberursel. Jetzt müssen erst mal notwendige Infrastrukturen für Verkehr, Bildung und Kinderbetreuung geschaffen werden, bevor neue Baugebiete geplant werden.“

Unter http://www.obg.de hat die OBG das Wahlprogramm zum Nachlesen ins Internet gestellt. Für Fragen und Anregungen gibt es die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme unter obg@obg.de.

OBG-Mitgliederversammlung Verabschiedung Wahlprogramm am 15.12.2020 im Großen Saal des Oberurseler Rathauses
OBG-Mitgliederversammlung Verabschiedung Wahlprogramm am 15.12.2020 im Großen Saal des Oberurseler Rathauses. Von links Dr. Christoph Matz, Frank Kothe und Georg Braun.
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Viele neue Gesichter auf den Listen der OBG für Stadt und Ortsbezirke

Viele neue Gesichter, Kandidatinnen und Kandidaten für alle sieben Gremien und erstmals eine bis auf den letzten Platz gefüllte Liste für die Stadtverordnetenversammlung kann die Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG Freie Wähler) für die Kommunalwahlen am 14. März nächsten Jahres aufweisen. Auf einer Mitgliederversammlung am 26. November im großen Sitzungssaal des Rathauses wurden der Bommersheimer Landwirt Georg Braun, Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt von Oberursel-Mitte und die Office-Managerin Melanie Lauer aus Weißkirchen an die Spitze einer 45-köpfigen Liste für die Stadtverordnetenversammlung gewählt.

Die OBG-Listen für die Ortsbeiräte führen für Bommersheim Georg Braun, für Oberursel Mitte Marion Unger, für Oberursel Nord Wolfgang Nüchter, für Oberstedten Christian Grohmann, für Stierstadt Stefan Beitlich und für Weißkirchen Ursula Burchard an.

OBG-Vorsitzender Frank Kothe hob in der Versammlung hervor, dass es der OBG als unabhängiger Wählergemeinschaft gelungen sei, bekannte Namen und viele Jüngere für die Listen zu gewinnen. Letztlich entschieden die Wählerinnen und Wähler, wer nach oben rücke und Mandate erhalte. Die OBG empfehle allen Wahlberechtigten, per Brief zu wählen. Das werde schon Anfang Februar möglich sein. Das Durcharbeiten von drei langen Stimmzetteln für die Orts- und Kreistagswahlen und ein weiterer für die Bürgermeisterwahl erforderten Zeit und Geduld, die man im Wahllokal nicht immer aufbringen könne. Besondere Beschränkungen seien auch immer noch durch die Corona-Pandemie zu erwarten.

Für den Kreistag empfiehlt die OBG die aus der Freien Wählergemeinschaft Hochtaunus hervorgegangene Liste „Freie Wähler“. Auch auf dieser ist die OBG mit aussichtsreichen Kandidaten vertreten. Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt wies die Versammelten darauf hin, dass besonders Gesundheit, Schulbau und soziale Sicherung in die Zuständigkeit des Kreises fallen.

OBG-Spitzenkandidatinnen und -kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung, von links Dr. Christoph Matz, Justus Hieronymi, Julia Semeras, Andreas Bernhardt, Robert Rethfeld, Frank Kothe, Georg Braun, Wolfgang Westenburger und Melanie Lauer. Foto: OBG

OBG-Liste Stadtverordnetenversammlung

  1. Georg Braun, 2. Andreas Bernhardt, 3. Melanie Lauer, 4. Justus Hieronymi, 5. Frank Kothe, 6. Dr. Christoph Matz, 7. Julia Semeras, 8. Ingo Wolf, 9. Wolfgang Westenburger, 10. Robert Rethfeld, 11. Steffen Veiga-Gennert, 12. Julia Lebeau, 13. Steffen Müller, 14. Wolfgang Nüchter, 15. Ursula Burchard, 16. Roberto Di Martino, 17. Maria Roth, 18. Andreas Borchardt, 19. Frank Metlicar, 20. Roland Ruppel, 21. Kai Westenburger, 22. Jörg Acker, 23. Stefan Beitlich, 24. Ulrich Poetsch, 25. Marion Unger, 26. Ferran Böhle, 27. Christine Fischer, 28. Klaus Weigand, 29. Jürgen Kremser, 30. Daniel Roth, 31. Davit Akopians Hayrabti, 32. Cäcilia Bind, 33. Walter Müller, 34. Christian Grohmann, 35. Günter Roth, 36. Anna-Luise Akopians Hayrabti, 37. Helmut Reichel, 38. Armen Akopians Hayrabti, 39. Wolfgang Neef, 40. Lothar Sprenger, 41. Dr. Peter Knoll, 42. Albert Ruth, 43. Hans Schneider, 44. Helmut Cunz, 45. Karl Böhle, 46. Steffen Wolf, 47. Felix Waldmann.

OBG-Liste Ortsbeirat Bommersheim

  1. Georg Braun, 2. Felix Waldmann, 3. Steffen Wolf, 4. Justus Hieronymi, 5. Martin Seelig, 6. Lorenz Hieronymi, 7. Lothar Sprenger, 8. Albert Ruth

OBG-Liste Ortsbeirat Oberursel Mitte

  1. Marion Unger, 2. Roland Ruppel, 3. Steffen Veiga Gennert, 4. Alexander Schui, 5. Cäcilia Bind, 6. Roberto Di Martino, 7. Jürgen Kremser, 8. Christine Fischer, 9. Klaus Weigand

OBG-Liste Ortsbeirat Oberursel Nord

  1. Wolfgang Nüchter, 2. Ulrich Poetsch, 3. Robert Rethfeld, 4. Hans Schneider, 5. Dr. Peter Knoll

OBG-Liste Ortsbeirat Oberstedten

  1. Christian Grohmann, 2. Maria Roth, 3. Ingo Wolf, 4. Frank Metlicar

OBG-Liste Ortsbeirat Stierstadt

  1. Stefan Beitlich, 2. Julia Lebeau, 3. Steffen Müller , 4. Kai Westenburger, 5. Walter Müller, 6. Jörg Acker, 7. Anna-Luise Akopians Hayrabti, 8. Rebecca Jago

OBG-Liste Ortsbeirat Weißkirchen

  1. Ursula Burchard, 2. Wolfgang Westenburger, 3. Melanie Lauer, 4. Katrin Hüffner, 5. Hans-Jürgen Mau
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OBG: Stadt soll gegen Benachteiligung durch das Land klagen

Oberursel (25. November 2020).- Mehrheitlich abgelehnt hat die Stadtverordnetenversammlung am 23. November einen OBG-Antrag auf Klageerhebung gegen das Land Hessen. Hintergrund ist die zum Jahresende 2019 ausgelaufene erhöhte Gewerbesteuerumlage zur Deutschen Einheit, die so genannte Heimatumlage. Statt den Kommunen die Reduzierung komplett zugute kommen zu lassen, wolle das Land die frei werdenden Gelder nach eigenem Gutdünken verteilen, stellt die OBG fest. Aus ihrer Sicht werde hier eindeutig in die kommunale Selbstverwaltung eingegriffen.  Dies führe dazu, dass der Oberurseler Etat weiterhin mit rund 2 Millionen Euro pro Jahr belastet werde. Das Geld werde aber in Oberursel dringend gebraucht, und schon deshalb müsse die Stadt die Hoheit über ihr zustehende Mittel wiedererlangen.

OBG-Haushaltsexperte und Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt verwies bei der Antragsbegründung auf eine Stellungnahme des Hessischen Städtetages, aus der sich aus OBG-Sicht zweifelsfrei ergebe, dass Oberursel Unrecht geschehe.  „Leider hielten die CDU/SPD-Koalition und die Grünen nicht viel von einer Klage gegen das Land, da der Magistrat von geringen Erfolgsaussichten spricht,“ berichtet Bernhardt. Die OBG hatte gehofft, dass sich doch noch eine Mehrheit für den Antrag auf Klageerhebung finden lasse, da inzwischen von neuen Erkenntnissen des Magistrats die Rede sei, so Bernhardt.  Es dürfe nicht dazu kommen, dass das Unrecht erkannt, aber klaglos hingenommen werde. Das bestärke das Land doch nur darin, Kommunen wie Oberursel weiter zu schröpfen.

Zwei Links zu den städtischen Beratungsunterlagen:
OBG-Antrag: https://oberursel.ratsinfomanagement.net/…/Antraege_A…
Voräufige Bewertung des Hessischen Städtetages aus dem Januar (im August im Haupt- und Finanzausschuss behandelt): https://oberursel.ratsinfomanagement.net/…/Stellungnahm.

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OBG erreicht mehr Transparenz für kommunale Entscheidungen

Oberursel (6. November 2020).- Oberurseler Bürgerinnen und Bürger können sich jetzt noch leichter über Sitzungen und Vorlagen von städtischen Gremien informieren. Seit dem 5. November ist die für Handys und Tablets programmierte Anwendung „iRich Bürger“ zur allgemeinen Nutzung freigeschaltet. Nach anonymer Registrierung und Auswahl des Servers „Stadt Oberursel“ bekommen Interessierte Zugang zu Beratungsunterlagen, die im Internet bisher nur schwer zu finden waren. Mit dem eingebauten Recherche-Werkzeug lassen sich Dokumente aus zurückliegenden Jahren problemlos öffnen und herunterladen.

Die Fraktion der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG-Freie Wähler) hatte kürzlich einen Antrag ans Stadtparlament zur Öffnung des seit acht Jahren installierten städtischen Informationssystems eingereicht. Wie Fraktionsvorsitzender Georg Braun mitteilte, sorgte Stadtverordnetenvorsteher Gerd Krämer (CDU) daraufhin von sich aus für die Freischaltung. Braun begrüßte das unbürokratische Vorgehen und wies darauf hin, dass es im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahlen nun leichter falle, mit Fakten zu argumentieren.

Bürgermeisterkandidat Andreas Bernhardt betonte, dass sich der Vorgänger Krämers, Dr. Christoph Müllerleile (OBG), seit Beginn der vorletzten Wahlzeit 2011 für die Umrüstung von Papier auf elektronische Medien und deren Zugänglichkeit durch Mandatsträger und die Öffentlichkeit eingesetzt habe. Oberursel sei dadurch zum Vorreiter für zahlreiche Gemeinden in Hessen geworden. Nach anfänglicher Skepsis vieler Mandatsträger seien Tablets zum Alltagswerkzeug kommunaler Entscheider geworden.

Hier geht es zum Download: https://www.oberursel.de/de/rathaus/politik/kommunale-buergerinfo/

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Andreas Bernhardt jetzt offizieller Bürgermeisterkandidat der OBG

Andreas Bernhardt bei der Annahme seiner Wahl zum OBG-Bürgermeisterkandidaten. Foto: OBG

Andreas Bernhardt ist seit dem 26. Oktober auch offiziell Kandidat der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG–Freie Wähler) für das Amt des Bürgermeisters von Oberursel. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Stadthalle wurde er in geheimer Abstimmung von allen achtzehn stimmberechtigten Mitgliedern für das Amt nominiert. Auf eine Sitzung vor Ort konnte nicht verzichtet werden, da die Gesetze nur so eine Kandidatenwahl zuließen.
Bernhardt bedankte sich für das Vertrauen und versprach trotz der durch die Pandemie diktierten widrigen Umstände einen bürgernahen, lebhaften Wahlkampf. OBG-Fraktionsvorsitzender Georg Braun sicherte Bernhardt die breite Unterstützung von Fraktion und Wählergemeinschaft zu.
In einer kurzen Ansprache stellte Bernhardt vor der Abstimmung seine Schwerpunkte vor, die in den Bereichen Bauen, Finanzen und Verkehr liegen. Die Stadt ächze schon jetzt unter ihren finanziellen Lasten, werde aber von Kreis, Regionalplanung und Land so behandelt, als sei sie eine Quelle unerschöpflichen Reichtums. In Wahrheit wüchsen ihr die vom Gesetz und durch anhaltendes Wachstum auferlegten Infrastrukturkosten längst über den Kopf. Ohne kluge Finanzpolitik könnte die Stadt in den kommenden Jahren handlungsunfähig werden, befürchtet der Bürgermeisterkandidat.

Das Foto zeigt die Versammlung im Foyer der Stadthalle unter Coronabedingungen. Foto: OBG
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OBG nominiert Andreas Bernhardt als Bürgermeisterkandidaten

Andreas Bernhardt, Bürgermeisterkandidat der OBG-Freie Wähler

Oberursel, 20.10.2020. Der Vorsitzende der OBG-Freie Wähler, Frank Kothe, gab heute im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass der Vorstand der Mitgliederversammlung die Nominierung von Andreas Bernhardt zum Bürgermeisterkandidaten der Oberurseler Bürgergemeinschaft für die Wahl am 14. März vorschlagen werde. Kothe betonte, es sei für Oberursel wichtig, dass sich ein Kandidat bewerbe, der die Belange der Stadt unabhängig von Parteiinteressen in Land und Bund vertreten könne.
Bernhardt ist 49 Jahre alt und ledig. Die Familie ist seit je her in Oberursel ansässig. Der gelernte Bankkaufmann hat sich nach erfolgreicher Arbeit für eine deutsche Großbank 1997 als Versicherungsmakler und Baufinanzierungsvermittler selbstständig gemacht. Seit zehn Jahren ist er Stadtverordneter und führt die Geschäfte der OBG-Fraktion. Er verfüge über ausgesprochen solides Fachwissen in den wichtigsten Bereichen der Kommunalpolitik, so Kothe. Bernhardt ist langjähriges Mitglied des Aufsichtsrats der Stadtwerke und wirkte fünf Jahre in der Betriebskommission des BSO (Bau&Service Oberursel) mit. Durch sein Mandat als Kreistagsabgeordneter entscheidet er seit 2016 über wichtige Themen wie Schulbau und Gesundheit.
Bernhardt steht der Fußballfamilie des Hochtaunuskreises seit 2012 als Kreisfußballwart vor. In schwieriger Zeit war er Vorsitzender des FC 04 Oberursel. Zur Fußballweltmeisterschaft 2006 initiierte er die Gründung eines Vereins, der Public Viewing in der Oberurseler Innenstadt organisierte. Andreas Bernhardt war Kirchenvorsteher der evangelischen Christuskirchengemeinde und gestaltete dort viele Jahre die Jugendarbeit mit.
Andreas Bernhardt sieht seine Schwerpunkte in der Oberurseler Stadtpolitik vor allem in den Bereichen Bauen, Finanzen und Verkehr. Die klamme Stadtkasse lasse wenig Spielraum für ausufernde Träume, betonte er während der Pressekonferenz. Großprojekte wie Rathaus- und Stadthallensanierung, Gefahrenabwehrzentrum und Anbindung der Nassauer Straße an die Weingärtenumgehung könnten nur nacheinander und nicht gleichzeitig umgesetzt werden. Das Programm der bisherigen Regierungskoalition zum Bau von tausend neuen Wohnungen müsse erst einmal pausieren. Die anfallenden Infrastrukturkosten seien schon jetzt immens hoch, und es könne nicht sein, dass Oberursel die Steuern noch mehr erhöhen müsse für Zuzugswillige, die künftig in Oberursel wohnen möchten. Das knappe Geld reiche kaum für die, die bereits hier leben.
Eine Verkehrswende ist aus Sicht Bernhardts unausweichlich, müsse aber zwingend die Erwartungen und Lebensweisen aller berücksichtigen und ideologiefrei allen in Oberursel genutzten Verkehrsträgern Rechnung tragen, ohne die Menschen zu bevormunden.

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