OBG lädt Bürger zur Mitberatung des städtischen Haushalts ein

Oberursel, 9. Januar 2011.- Wenig erfreulich stellt sich nach Ansicht der Oberurseler Bürgergemeinschaft (OBG) die Finanzlage Oberursels zu Beginn des neuen Jahrs dar. Umso wichtiger sei es, Einsparpotentiale zu ergründen und die Bürgerinnen und Bürger an der Diskussion zu beteiligen. Dazu sind alle Interessierten für Samstag, 14. Januar, um 11 Uhr in die Brasserie der Stadthalle, Raum Bommersheim, eingeladen. Bei diesem Treffen will die OBG den städtischen Haushalt 2012 gründlich analysieren und Anträge vorbereiten, die innerhalb der Koalition und dann im Stadtparlament durchgesetzt werden sollen. “Wir sollten frühzeitig erproben, wie wir zu einem echten Bürgerhaushalt kommen können”, begründete Fraktionsvorsitzender Georg Braun die Initiative der OBG.

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OBG-Vorsitzender spricht sich gegen Waldrodung aus

Oberursel, 15. November 2011.- Die Oberurseler Bürgergemeinschaft sieht nach den Worten ihres Vorsitzenden Robert Rethfeld “keinen vernünftigen Grund”, die von der Frankfurt International School geplanten neuen Sporthallen im Wald am Hans-Rother-Steg zu bauen. Es gebe genügend Alternativen, die Hallen auf dem Gelände zu errichten, das der Schule bereits zur Verfügung steht, betonte Rethfeld im Anschluss an eine Vorstandssitzung der OBG. Er sei sicher, dass auch die OBG-Fraktion im Stadtparlament, die ihre Entscheidungen im Konsens mit den beiden anderen Koalitionspartnern treffen müsse, dies durchsetzen werde.

Die Frankfurt International School (FIS) plant den Neubau von 2 Sporthallen im Norden Oberursels. Dies werde von der OBG grundsätzlich begrüßt, so Rethfeld, da das Lehrangebot der Schule gut zur internationalen Ausrichtung Oberursels passe und durch den Neubau an Attraktivität gewinne.

Derzeit würden für das Bauvorhaben elf Varianten geprüft. Eine davon sehe den Standort auf dem Gelände Ecke An der Waldlust/Hans-Rother-Steg vor. Dieser Lösung würden ca. 10.000 Quadratmeter wertvollen Waldes zum Opfer fallen.

Rethfeld: „Es muss gelingen, eine Lösung zu finden, die die Interessen der Schule berücksichtigt, gleichzeitig aber den Wald oberhalb des Hans-Rother-Stegs unangetastet lässt.“

Als gelungenes Beispiel für raumsparendes Bauen von Turnhallen sieht die OBG den Turnhallenneubau der Grundschule Mitte. Hier wurde die Turnhalle tief in die Erde gebaut, zusätzliche Räume auf dem Hallendach konnten so entstehen.

Nach Vorliegen der konkreten Planungen werde die OBG Gespräche mit allen Beteiligten suchen, um sowohl für die FIS als auch für Oberursel eine optimale Lösung zu finden, kündigte Rethfeld an.

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OBG will weiter Stimme der Vernunft sein. Georg Braun zieht positive Halbjahresbilanz

Oberursel, 19. Oktober 2011.- Eine positive Bilanz hat der Vorsitzende der OBG-Stadtverordnetenfraktion, Georg Braun, für das erste Halbjahr der neuen Koalition im Oberurseler Stadtparlament gezogen. Auf einer Fraktionssitzung am Montag im Rathaus hob er besonders hervor, dass die neue Koalition mehr Transparenz in die Oberurseler Kommunalpolitik gebracht habe. Die neue Offenheit mache aber auch deutlich, dass sich die Stadt in einer kritischen Finanzlage befinde. Die OBG werde sich für maßvolle Ausgabenpolitik einsetzen und gemäß ihrem Wahlversprechen „Stimme der Vernunft“ bleiben.

Die von der neuen Koalition unter Mitwirkung der OBG gestartete Initiative, die Einwohner Oberursels bei wichtigen Projekten umfassend zu informieren, sei mit der Bürgerversammlung vom 28. September in der Stadthalle zum Thema Schwimmbad eindrucksvoll verwirklicht worden, erläuterte Braun. Interessierten Oberurseler Bürgern und Vereinen seien die Pläne zum Neubau des Hallen- und des Freibades freimütig erläutert und die Möglichkeit gegeben worden, Stellung zu den Plänen nach dem neuesten Stand nehmen.

Aufgrund der angespannten Haushaltssituation soll zunächst nur der Hallenbadbau im Herbst 2012 beginnen. Zur Finanzierung werden hierfür verschiedene Grundstücke im Stadtgebiet veräußert, ohne den Altkönigsportplatz, wie von CDU und FDP gefordert, zu bebauen. Die mit der Koalitionsmehrheit beschlossene Teilung der beiden Bauvorhaben sei vernünftig. Nur durch eine seriöse Planung seien die Vorhaben ohne weitere Verschuldung der Stadt um zusetzten. Dieses Vorgehen sei von den meisten Teilnehmern der Bürgerversammlung akzeptiert worden.

Begrüßt wird von der OBG, dass das Freibad auch 2012 geöffnet hat. Der von der CDU behauptete vorzeitige Abriss des alten Hallenbades sei wegen der von Hallen- und Freibad gleichzeitig benutzten Technik Unsinn, bekräftigte Braun. Selbstverständlich bleibe das alte Hallenbad noch solange wie nötig stehen. Später werde die Technik des Freibades teilweise ins neue Hallenbad integriert.

Dass neuerdings Unterschriften für einen sofortigen Neubau des Freibades gesammelt werden, sei nicht nachzuvollziehen, meint Braun, da die finanziellen Mittel der Stadt dies bei einer seriösen Finanzierung nicht zuließen. Diese Maßnahme könne nur als Effekthascherei wider besseres Wissen gewertet werden. Zudem sei eine Neugestaltung des Freibades zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig, da es, trotz einiger Wasserverluste wegen Undichtigkeit der Becken voll nutzbar ist.

Hier würden die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Zeiten voller Stadtkassen seien vorbei. „Erinnern wir uns, dass unter der Schwarz-Gelben Koalition die vorhandenen Rücklagen von über 20 Millionen vollkommen aufgezehrt wurden. Mit einer umsichtigeren Ausgabenpolitik in der Vergangenheit wäre der finanzielle Spielraum der Stadt heute größer“, stellte Braun fest.

Dass in der letzten Stadtverordnetensitzung vom 6. Oktober die CDU immer noch die Umgestaltung der Bärenkreuzung forderte, sei ein erneutes Beispiel für einen leichtfertigen Umgang mit Steuermitteln. Die dafür benötigten Mittel von 500.000 € müssten durch Neuverschuldung aufgebracht bzw. von anderen Projekten wie z.B. der Kinderbetreuung abgezogen werden.

„Vielleicht hat ja der Stadtkämmerer doch noch eine Truhe voller Dublonen im Keller, von der die restlichen Parteien nichts wissen“, äußerte Braun vor der Fraktion und zahlreichen interessierten Gästen. Wenn nicht, sollte die Partei doch bitte mehr Augenmaß mit Ihren Vorschlägen beweisen. Noch gelte der Grundsatz, das Finanzierbare vor dem Wünschenswerten zu verwirklichen.

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Schwimmbadbau: CDU ködert Bürger mit falschen Erwartungen

Gemeinsame Pressemitteilung vom 27. September 2011
SPD-Fraktion, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, OBG-Fraktion

Als Trittbrettfahrer-Politik mit falschem Zungenschlag haben die
Koalitions-Fraktionen im Oberurseler Stadtparlament die jüngsten
Äußerungen der CDU zum Schwimmbadbau bezeichnet.

In einer am Dienstag von SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und OBG verbreiteten
Erklärung stellen die Fraktionsvorsitzenden Dr. Eggert Winter(SPD),
Christina Herr (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Georg Braun (OBG) der CDU die
Frage, wie sie den gleichzeitigen Bau von Hallenbad und Freibad angesichts
der vom Stadtkämmerer und CDU-Vorsitzenden Thorsten Schorr beschworenen
schwierigen Haushaltslage der Stadt stemmen wolle. Offenbar fahre die CDU
zweigleisig: der Stadtkämmerer versuche, Maßnahmen der neuen
Parlamentsmehrheit auszubremsen, während seine Partei die Öffentlichkeit
mit unbezahlbaren Forderungen und falschen Erwartungen ködere.

Nach ihrem schlechten Abschneiden bei den jüngsten Kommunalwahlen in ihren
bisherigen Hochburgen entlang der Altkönigstraße könne von der CDU niemand
mehr ernsthaft den Verkauf des Altkönigsportplatzes zur Finanzierung von
Hallen- und Freibad fordern, meint Christina Herr von BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN. Die CDU müsse nun für ihre Forderungen auch eine Finanzierung
vorschlagen. Die Koalition werde das umsetzen, was der CDU in den
vergangen Jahren nicht gelungen ist, nämlich ein neues Bad zu bauen und
dabei die Finanzierbarkeit im Auge zu behalten.

SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Eggert Winter machte deutlich, dass es der
Koalition lieber gewesen wäre, wenn Hallenbad und Freibad in einem Zug
hätten errichtet werden können. Das Freibad sei aber keineswegs so marode,
dass es nicht auch noch eine Weile ohne Umbau funktioniert, während das
Hallenbad seit drei Jahren geschlossen ist. Um ganzjährigen Schwimmbetrieb
zu ermöglichen, müsse zuerst ein neues Hallenbad errichtet werden. Das sei
man den Schülern, Freizeit- und Vereinssportlern schuldig, für die es in
anderen Frei- und Hallenbädern keinen Ersatz gebe.

Georg Braun von der OBG fügt an, dass seine Fraktion sich schweren Herzens
der Änderung der Prioritäten vom Freibad- zum Hallenbadbau gebeugt habe.
Doch nur durch stufenweise Finanzierung werde es möglich, Freibad und
Hallenbad zu erneuern. Nach Fertigstellung des Hallenbades könne dann
sachlich darüber diskutiert werden, wie der Charakter des Oberurseler
Freibades erhalten werden könne.

Winter, Herr und Braun betonten, dass sie erreichen wollten, dass das
Freibad bis zum Baubeginn des neuen Hallenbads genutzt werden kann.
Niemand in der Koalition habe gefordert, dass Hallenbad, an dessen Technik
das Freibad gekoppelt sei, sofort abgerissen werde.

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Antrag Geschwindigkeitsbegrenzung Nordumfahrung

Die OBG hat im Stadtparlament am 1. September 2011 folgenden Antrag eingebracht:

Der Magistrat wird beauftragt, bei den zuständigen Behörden folgende Maßnahmen umzusetzen:

1. Das Verkehrsschild Geschwindigkeitsfreigabe, das zurzeit vor der Brücke am Heidegraben in Richtung Frankfurt steht, soll hinter die Brücke Lahnstraße versetzt werden.
2. Das erste Verkehrsschild Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h soll vor der Brücke Lahnstraße in Richtung Königstein installiert werden.
3. Es wird geprüft, wie der Lärmschutz für die Anwohner im Teilbereich der A661/B455 zwischen Lahnstraße und Eingang Tunnel verbessert werden kann.

Auf den Umgehungsstraßen rund um Oberursel sollte in der Nähe von Wohngebieten grundsätzlich eine Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/h gelten. Damit die Gefahrenquellen an den Auf- und Abfahrten der B455/A661 sofort reduziert werden und gleichzeitig der Lärmpegel für die Anwohner erträglicher wird, können vorhandene Verkehrsschilder mit geringem Aufwand versetzt werden.

Über den Antrag wurde ohne Aussprache abgestimmt und er wurde bei einer Enthaltung angenommen.

Reinhart Stoll, Stadtverordneter der OBG, erläutert hier im BLOG:
“Das soll geschehen, weil die Verkehrsteilnehmer, die aus dem Tunnel herauskommen und die Freigabe der Geschwindigkeit sehen, hier die Geschwindigkeit stark erhöhen – manche regelrecht aufdrehen – sodass erheblicher Lärm entsteht.
Lastwagen, die früh morgens zum Frischezentrum fahren, erhöhen ebenfalls den ständigen Lärmpegel, der auch früh schon von der Brücke Lahnstraße, mit seinen Auf- und Abfahrten, kommt. Diese Versetzungen der Schilder bringen dazu den Vorteil, dass sie an den Auf- und Abfahrten für mehr Sicherheit sorgen. Der Lärm, der Tag und Nacht von der Brücke Lahnstraße kommt, ist weit zu hören.”

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Pressemitteilung zum Schwimmbadprojekt

Im Anschluss an den interfraktionellen Workshop am Freitag, den 19. August hat
die Oberurseler Koalition aus SPD, GRÜNEN und OBG ihre Position zum Neubau des Oberurseler Schwimmbads bestimmt.Die Koalition hat sich auf Grund der schwierigen und unsicheren finanziellen
Rahmenbedingungen der Kommunen dafür entschieden, sich auf das Wesentliche
zu konzentrieren. In einem ersten Schritt soll baldmöglichst der Neubau des Hallenbades
realisiert werden. Die bislang geplanten Investitionen für die Sauna und die Sanierung des Freibades werden zunächst zurückgestellt.

* Das Hallenbad hat für SPD, GRÜNE und OBG die oberste Priorität,
da es das ganze Jahr zum Schwimmen zur Verfügung steht und das Hallenbad die
Grundlage für das Schulschwimmen und den Vereinssport bildet.

* Die Sanierung des Freibades kann nach Auffassung von Experten um
mindestens drei bis fünf Jahre verschoben werden, ohne dass es zu
Leistungseinbußenn für die Nutzer kommt.
Art und Umfang der Modernisierung können daher in den kommenden Jahren -
abhängig von der finanziellen Situation der Stadt – bestimmt werden.

* Die Saunaanlage als weiterer Attraktionspunkt ist grundsätzlich
wünschenswert.
Deshalb wird das Hallenbad so errichtet, dass eine Sauna zu einem späteren
Zeitpunkt nachgerüstet werden kann.
Durch den Verzicht auf die Sanierung und Modernisierung des Freibads (
geschätzte Kosten: 3,85 Mio. € ) und den Ausbau der Sauna (ca. 1,78 Mio €)
reduziert sich das Investitionsvolumen auf ca. 11 Mio. €, wobei die
Koalition davon ausgeht, dass der Abriss des maroden alten Hallenbades
zusätzlich mit einer Million Euro zu veranschlagen ist.

Das Investitionsvolumen für den Neubau des Hallenbades wird weitgehend auf
der Grundlage von Eigenkapital aus dem Verkauf des bisherigen
Schwimmbad-Parkplatzes sowie weiterer städtischer Flächen realisiert.
Darüber hinaus wird an anderen, nicht notwendigen Ausgaben (z. B. Umbau
Bärenkreuzung, Ausbau Seedammweg) gespart.

Die Koalitionsfraktionen werden in einer gemeinsamen Pressekonferenz zum Thema:
Entwicklung des Frei- und Hallenbads

am Montag, den 22. August um 10:00 Uhr
im kleinen Sitzungssaal im Parterre des Rathauses
ausführlich über die geplanten Schritte beim Bau des Hallenbades berichten,
die weiteren Perspektiven für das Freibad und die Sauna darstellen und
über die ins Auge gefasste Finanzierung informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Eggert Winter, SPD
Christina Herr, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Georg Braun, OBG

Die Taunus-Zeitung schreibt hierzu am 23.8.11

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OBG-Sommerfest am Sonntag, 7. August

DieOBG lädt herzlich zum Sommerfest ein:

Sonntag, 7. August 2011, ab 12:00 Uhr bis 16:00 Uhr
St. Georgshof Oberursel-Bommersheim
(verlängerte Kalbacher Straße, dann links ab)

Unser Fest soll in lockerer Atmosphäre stattfinden. Zur Mittagszeit steht der Grill bereit. Anschließend kann sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt werden.

Für die Kinder stehen auf dem St. Georgshof Ponys zum Reiten bereit.

Kommen Sie einfach vorbei. Eine Rückmeldung ist nicht erforderlich. Gerne können Sie auch Freunde und interessierte Personen mitbringen.

Über Ihr Kommen, würden wir uns sehr freuen.

Oberurseler Bürgergemeinschaft e.V. (OBG)
- Der Vorstand -

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